Vorher für das Nachher sorgen

Interview

"Als wir 2002 die invena gründeten, stand das im engen Zusammenhang mit der dramatischen Entwicklung im Bereich der Nachfolgeregelungen", sagt Geschäftsführer Rüdiger Stein. "Allein in Deutschland werden in den kommenden Jahren etwa 340.000 Unternehmen mit Nachfolgeregelungen beschäftigt sein. Hier sehen wir riesiges Potenzial für unseren Tätigkeitsschwerpunkt."

Eine sehr persönliche Angelegenheit

invena begann als klassisches Startup, baute ein Netzwerk mit qualifizierten Beratern auf und entwickelte sich kontinuierlich weiter. Den Durchbruch erzielte das Unternehmen mit ersten Nachfolgekonzepten – zufriedene Unternehmen empfahlen invena weiter. Standen ursprünglich mittelständische Handwerksbetriebe mit 70 Mitarbeitern im Fokus, wendet man sich heute auch an Betriebe mit einem Umsatz von 100 Millionen Euro. Im Zuge der Expansion wurde 2003 ein zweites Büro in Stadtallendorf bei Marburg etabliert.

"Beim Nachfolgemanagement ist nicht nur Kompetenz, sondern auch Sensibilität gefragt", so Rüdiger Stein. "Die Kunst des Beraters ist, das Problem des Kunden zu erkennen – sowohl die finanziellen als auch die persönlichen Belange. Wir legen bei unserem Beratungsmodell den Fokus auf inhabergeführte Unternehmen und bieten integrierte Beratungen, die mit einer Analyse der Stärken und Schwächen beginnen. Die anschließende Konzeption kann steuerliche und rechtliche Konzepte beinhalten, Klärungen bei Banken und die Suche nach einem geeigneten Nachfolger. Bei Bedarf schalten wir externe Experten wie Steuerberater oder Anwälte ein, um ein optimales Konzept zu erstellen. Die Umsetzung kann bis zu einem Jahr dauern."

„Beim Nachfolgemanagement ist nicht nur Kompetenz, sondern auch Sensibilität gefragt.“ Rüdiger SteinGeschäftsführer
Rüdiger Stein Geschäftsführer

Nicht die Größten, aber die Besten

Bei invena ist man davon überzeugt, dass Erfolg planbar ist – vor allem dann, wenn heute schon an morgen gedacht wird. "Gerade bei jungen Unternehmen ist die Vermögensnachfolgeregelung essenziell", sagt Rüdiger Stein. "Ein Drittel aller Nachfolgeregelungen entstehen unvorhergesehen und weisen automatisch mehr Probleme auf als geplante Übernahmen." Mit den Beratungsleistungen wendet sich invena an Unternehmen unterschiedlichster Branchen in ganz Deutschland. Viele neue Kunden akquiriert das Unternehmen über Empfehlungen.

"Unser Geschäft lebt von der Person des Beraters", unterstreicht Rüdiger Stein. "Nicht allein das Konzept, sondern die Person, die dahintersteht, zählt. Wir haben den Vorteil, dass wir von Beginn an auf ein Netzwerk mit exzellenten Leuten gesetzt haben. So können wir den Kunden für jedes Problem eine Lösung anbieten. Wir glauben, dass uns dieser Ansatz auch künftig volle Auftragsbücher bescheren wird. Der Markt ist schließlich immens. Wir streben weiterhin ein qualifiziertes Wachstum an, kein Wachstum um jeden Preis – schließlich wollen wir nicht die Größten, sondern die Besten sein."

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