Sozial und leistungsstark

Interview mit Andrea Huber, Geschäftsführerin der TEAMwork Holz- und Kunststoffverarbeitung GesmbH

Holz- und Kunststoffverarbeitung, Verpackungen, Malen & Renovieren sowie Reinigungsdienstleistungen sind die Standbeine der TEAMwork Holz- und Kunststoffverarbeitung GesmbH. „Wir sind sehr stark gewachsen“, beschreibt Andrea Huber die Entwicklung des Unternehmens. „Mit fünf Beschäftigten haben wir 1983 begonnen, heute sind es 290.“

Mit den vier Standorten Linz, Steyr, Braunau und Ried ist TEAMwork heute in Oberösterreich vertreten. „Wir haben einen sozialen Auftrag, wollen Präsenz in den Regionen und suchen die Nähe zu den Kunden.“

Das Leistungsspektrum wurde stetig ausgebaut. Umsatzstärkstes Segment ist die Holzbearbeitung mit Lohn- und Komponentenfertigung, Akustiklösungen, Objekteinrichtung, Ladenbau und eigenem Büromöbelprogramm. „Mit unseren vielseitigen Verpackungslösungen sind wir auch breit aufgestellt“, unterstreicht die Geschäftsführerin. „Gerade haben wir ein Start-up für eine Öko-Kiste zum Kompostieren auf den Weg gebracht.“

In der Kunststoffverarbeitung konnte sich TEAMwork mit technischen Formteilen und CNC-Bearbeitung als starker Partner der Autoindustrie in Steyr etablieren. Sowohl für private Auftraggeber wie auch für Gewerbekunden übernimmt TEAMwork innen und außen Maler- und Renovierungsarbeiten. Darüber hinaus ist das Unternehmen in der Gebäudereinigung aktiv.

Bekannter werden

Als Geschäftsführerin möchte Andrea Huber neue Impulse setzen: „Mit der Doppel-Geschäftsführung setzen wir auf eine neue Führungskultur. Wir wollen die Mitarbeiter stärker einbeziehen und Innovationen zulassen, uns neuen Märkten öffnen. Unsere bestehenden Geschäftsbereiche möchten wir weiter ausbauen.“

Wesentliche Erfolgsfaktoren sind für die Geschäftsführerin die Mitarbeiter in dem Unternehmen mit einem Umsatz von zehn Millionen EUR. Die besondere Struktur mit einem hohen Anteil gehandicapter Menschen und wenig Fluktuation zählt für Andrea Huber ebenso dazu wie die Balance zwischen möglicher Überforderung der Beschäftigten sowie der nötigen Wirtschaftlichkeit. Hier sind insbesondere die Führungskräfte und Menschen in Schlüsselpositionen gefragt.

„Wir sind ein gemeinnütziges Unternehmen“, bekräftigt Andrea Huber. „Was wir verdienen, geben wir in Form von Prämien weiter oder investieren es wieder in den Betrieb. Auf Dauer wollen wir TEAMwork auch mit Blick auf neue Geschäftspartner bekannter machen.“

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