Durch unsere Lösungskompetenz optimieren wir die Automatisierungsthemen unserer Kunden

Interview mit Dipl.-Ing. Dr. mont. Karl Rimmer (Geschäftsführender Gesellschafter), Elisabeth Rimmer (Geschäftsführende Gesellschafterin) und Ing. DI (FH) Gerhard Polic (Geschäftsführer und Mitglied der Geschäftsleitung) von der IMR Fabrikautomation GmbH

Das Unternehmen aus Velden am Wörthersee in Österreich bietet individuell auf die Anforderungen der Kunden angepasste Komplettlösungen aus einer Hand. „Wenn Unternehmen Herausforderungen in der Automatisierung haben, liefert unser erfahrenes, geschultes Team die passenden Lösungen“, versichert Dr. Karl Rimmer, Geschäftsführender Gesellschafter der IMR GROUP GmbH, unter deren Dach sich die IMR Fabrikautomation GmbH befindet. „Wir sind die Spezialisten für besondere Anforderungen und nehmen jede technische Herausforderung an, die wir mit unserer Kompetenz abdecken. Wir wollen unseren Kunden die Zukunft vereinfachen – simplify the future – und das alles aus einer Hand.“

Dies ist die Philosophie des Kärntener Unternehmens, das unterschiedliche Abläufe innerhalb von Produktionsprozessen automatisiert und verkettet. Dabei reichen die Kompetenzen und Erfahrungen vom Sortieren und Zuführen, dem Sortieren und Verketten über Robotik und Handhabung bis hin zum Prüfen und Klassifizieren.

„Wir rationalisieren ihre Produktion von der Idee bis zur schlüsselfertigen Systemlösung. Als Spezialist in der Automatisierung von Produktionsabläufen sehen wir uns als aktiver Gestalter, Entwickler und Partner unserer Kunden, wenn es darum geht, Prozesse in der Produktion rationeller zu gestalten, Durchlaufzeiten zu reduzieren und Mitarbeiter zu entlasten“, sagt Gerhard Polic, Mitglied der Geschäftsleitung.

Das Thema Intralogistik mit dem innerbetrieblichen Materialfluss besteht in vielen Fällen nicht nur aus linearen oder flexiblen Transportsystemen, sondern wird ergänzt mit Pufferlösungen, mit dynamischen und statischen Lagerpositionen, um unterschiedliche Anlagenverfügbarkeiten innerhalb der Produktionsprozesse auszugleichen.

Ebenso zählen dazu Lösungen für Handling, Inline-Qualitätsprüfungen, wie zum Beispiel Bilderkennung, sowie Robotik und Cobots. Da bei vielen Kunden die Fläche in bestehenden Fertigungshallen oft begrenzt ist, nutzt IMR Fabrikautomation mit seinen Systemen die gesamte Raumhöhe auch mehrfach aus, um auf diese Weise das Raumvolumen für Pufferkapazitäten und Verkettungen von Produktionseinrichtungen zu erschließen. Als Partner von Flex Link und anderen Systemlieferanten greift die IMR Fabrikautomation auch auf deren Systemkomponenten zurück und integriert diese in ihre Konstruktionen.

Das Unternehmen fungiert als Systemintegrator bei der Projektentwicklung und gewährleistet die Funktion der Gesamtanlage. Prototypenbau sowie Versuchsanlagen und Entwicklungstätigkeit für Sonderlösungen sind ebenfalls Teil des Portfolios.

Branchen

So vielfältig wie die Lösungen, so breit gestreut sind auch die Branchen, für die IMR arbeitet. Anlagen wurden für die Automobil- und Lebensmittelindustrie ebenso wie Pharmaunternehmen, Medizintechnik sowie Hersteller von Werkzeugmaschinen realisiert.

Ein besonderer Schwerpunkt bildet die E-Mobility, wo IMR namhafte Kunden bei der Transformation in die neuen Technologien berät und unterstützt. Der Absatzmarkt der IMR Fabrikautomation ist nicht nur auf die DACH-Region beschränkt, sondern das Unternehmen beliefert gemeinsam mit seinen Kunden den gesamten Weltmarkt. Um die Lösungen noch bekannter zu machen, präsentiert sich das Unternehmen auf Fachmessen wie der SMART AUTOMATION AUSTRIA in Linz und der AUTOMATICA 2023 in München, sowie gemeinsam mit FlexLink und den Kunden auf großen Branchenmessen in Deutschland.

Digital und nachhaltig

Die Planung der Anlagen erfolgt mit Unterstützung von 3-DSimulationen schon während der Konzeptphase, um mit einem ‘digitalen Zwilling’ dem Kunden bereits vor Bau seiner Anlage die Produktionsabläufe simulieren zu können. Sämtliche Baugruppen der gelieferten Sondermaschinen oder Automationsbaugruppen werden in hohem Maße digital gesteuert und über entsprechende Schnittstellen in die Systeme der Kunden integriert. In die gleiche Richtung geht auch der Remote Support mit digitalen Betriebsanleitungen sowie – zum Teil – der Abnahme neuer Anlagen mittels Kamerasystemen und 3-D-Brillen.

Nachhaltigkeit

Karl Rimmer ist um Nachhaltigkeit beim Materialeinsatz bestrebt. „Hier haben wir bereits erste Versuche mit nachhaltigen Materialien wie Holz und Verbundmaterialien gemacht. Der Einsatz von Werkstoffen aus dem Sekundärkreislauf hat bei uns, unter Wahrung der Qualitätskriterien, Priorität.“

Weitere Bausteine der Nachhaltigkeit sind die Energieverbrauchsminimierung durch automatische Abschaltung der Anlagen während Produktionspausen, Remotewartung sowie die Entwicklung neuer Produkte, die weniger Energie verbrauchen.

Soziale Kompetenz

Die Struktur eines familiengeführten Unternehmens kennzeichnet das Betriebsklima bei der IMR Fabrikautomation. Dazu zählen die hohe Sozialkompetenz ebenso wie der Konsens bei der Entscheidungsfindung. „Wir stellen den Menschen in den Mittelpunkt unserer Entscheidungen und handeln auch hier nachhaltig. Wir investieren in Aus- und Weiterbildung und schaffen damit ein Umfeld für kreative und professionelle Leistung unserer Mitarbeiter, deren Wertschätzung wir auf allen Unternehmensebenen leben“, so Dr. mont. Karl Rimmer.

Innovation

Für die kommenden Jahre steht die Weiterentwicklung in Richtung Südosteuropa auf der Agenda. „Die laufende innovative Entwicklung des Unternehmens ist für uns selbstverständlich und immer wieder eine Herausforderung. Nur dadurch erbringen wir Spitzenleistungen professionell und zuverlässig“, sagt Elisabeth Rimmer.

Firmendaten

Die IMR-Gruppe entstand aus der Einzelfirma IMR, die Dr. Karl Rimmer im Jahre 1985/86 als Metallhändler mit anwendungstechnischer Beratung geründet hatte. Dr. Rimmer kam seine Berufspraxis im Industrieofenbau und der Schutzgastechnik zugute und die langjährige Erfahrung in der NE-Metallbranche.

Aus diesem Handelsunternehmen entwickelte sich im Laufe der 37 Jahre eine Firmengruppe, die insgesamt 130 Mitarbeiter beschäftigt und Aluminium-Metallpulver für den 3-D-Laserdruck sowie Speziallegierungen und Korrosionsschutzanoden produziert. Die IMR Group GmbH ist zu 100% im Eigentum der Familie Rimmer und wird von dieser gemeinsam mit dem Führungsteam geführt und entwickelt.

Die gesamte Gruppe erwirtschaftet einen Umsatz von circa 250 Millionen EUR. Im Jahre 1994 kaufte Dr. Karl Rimmer mit seiner Frau Elisabeth Rimmer das Unternehmen Automation Velden auf, das sich zur IMR Fabrikautomation GmbH entwickelte. Heute sind 30 Mitarbeiter bei der IMR-Fabrikautomation GmbH beschäftigt und erwirtschaften einen Umsatz von rund zehn Millionen EUR.

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