Vorhang auf

Interview

Senator Entertainment ist eine feste Größe im internationalen Filmgeschäft. Regelmäßig zeigen die Berliner ihr sicheres Gespür für herausragende Filme.

Als Allrounder stellt das Unternehmen Film- und Fernsehproduktionen selbst her, co-produziert, erwirbt Auswertungsrechte an Filmen und verwertet diese über unterschiedlichste Kanäle wie Kino, DVD, Fernsehen und Internet.

Hintergrund dieses anspruchsvollen Portfolios ist ein Konzern mit zahlreichen Tochtergesellschaften in unterschiedlichen Bereichen. Neben dem 1979 gegründeten Hauptstandort Berlin gibt es Tochtergesellschaften wie Senator Film Verleih, Senator Home Entertainment, Senator Film Produktion mit Standorten in Köln und München, deutschfilm und Central Film. Eine weitere Tochtergesellschaft agiert vom Standort Irland.

Filmreifes Fingerspitzengefühl

Schon mit der ersten eigenen Filmproduktion ‘Manta, der Film’ setzte Senator 1991 neue Maßstäbe. Seitdem hat das 45 Mitarbeiter zählende Unternehmen mit gefeierten Produktionen wie ‘Das Wunder von Bern‘, ‘Der Vorleser’, ‘Wolke 9’, ‘Aimée und Jaguar’ und ‘Chocolat’ Bewegung in das deutsche und internationale Filmgeschäft gebracht – und die Zuschauer begeistert.

Heute ist Senator unter den Top drei der deutschen unabhängigen Filmverleiher und -produzenten. „Bei unserer Arbeit kommt es darauf an, Fingerspitzengefühl zu zeigen, um Erfolgsaussichten realistisch einschätzen zu können“, erklärt CEO Helge Sasse, seit 2006 im Unternehmen tätig und seit vielen Jahren ein ausgewiesener Kenner der Branche.

„Bei unserer Arbeit kommt es darauf an, Fingerspitzengefühl zu zeigen.“ Helge Sasse

Mit ‘Ziemlich beste Freunde’ ist dies Senator in der jüngsten Vergangenheit eindrucksvoll gelungen – der Film hat über 8,5 Millionen Zuschauer tief bewegt und ist für viele zu einem geflügelten Wort geworden. Ablesen lässt sich der Erfolg auch an einigen Fakten.

Senator setzte 2011 27,4 Millionen EUR um und konnte den Umsatz im ersten Halbjahr 2012 mehr als verdoppeln. In Berlin gibt man sich zuversichtlich, diesen Trend fortzusetzen. „Wir konnten im Juni dieses Jahres mit zehn Millionen Aktien erfolgreich eine Kapitalerhöhung platzieren“, so Helge Sasse. „Zudem gehen zahlreiche vielversprechende Filme an den Start, die hoffentlich den Geschmack der Zuschauer treffen.“

Mit Filmen wie der französischen Komödie ‘Und nebenbei das große Glück’ mit Sophie Marceau oder Dominik Grafs ‘Die geliebten Schwestern’ wird Senator erneut sein filmreifes Fingerspitzengefühl unter Beweis stellen.

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