Weltweit ganz vorne mit dabei

Interview mit Günther Reverchon, Geschäftsführender Gesellschafter der conntronic Prozess- und Automatisierungstechnik GmbH

„Besonders beim CD-Schweißen zählen wir zu den führenden Anbietern auf dem Weltmarkt“, beschreibt Günther Reverchon die Position der conntronic Prozess- und Automatisierungstechnik GmbH. „Es gibt nur zehn Unternehmen weltweit, die CD-Schweißanlagen bauen. Viele Unternehmen kennen das CD-Schweißen nicht oder haben Vorurteile. Wenn wir ihnen aber das System erläutern und seine Vorteile herausstellen, können wir sie davon überzeugen.“

Vor allen Dingen bei High-End-Lösungen und in der Edelstahlbearbeitung hat sich das seit rund 70 Jahren bekannte Schweißverfahren bewährt. Sein großer Vorteil gegenüber anderen Methoden sind die sehr kurzen Schweißzeiten. Dadurch wird das geschweißte Teil nur an der direkten Schweißstelle erhitzt, der Rest verformt und verzieht sich deshalb auch nicht.

Erweiterung geplant

Entstanden ist conntronic aus einer Firma in der Nähe von Augsburg, die auf das Kondensator-Entladungsschweißen spezialisiert war. 2013 wurde das neu gebaute Firmenareal in Augsburg bezogen. Von den insgesamt 2.000 m² entfallen 1.400 m² auf Montage und Lager, der Rest ist Verwaltung.

„Aktuell planen wir, den Standort um weitere 2.000 m² zu erweitern“, beschreibt Günther Reverchon die Expansionspläne. Aktuell beschäftigt das Unternehmen 50 Mitarbeiter. Davon sind 46 in der Produktion, die übrigen in Vertrieb und Service tätig. „Seit zehn Jahren wachsen wir jährlich um 10%“, freut sich der Geschäftsführende Gesellschafter. So liegt der Jahresumsatz 2019 bei elf Millionen EUR und für 2020 werden zwölf Millionen EUR anvisiert.

Günther Reverchon
„Es gibt nur zehn Unternehmen weltweit,die CD-Schweißanlagen bauen.“ Günther ReverchonGeschäftsführender Gesellschafter

Kompakte Maschine

Der wichtigste Absatzmarkt ist Deutschland. Durch seine deutschen Kunden wird conntronic zudem an deren Auslandswerke vermittelt und liefert somit auch seine Anlagen dorthin. Dieser weltweite Auslandsanteil beträgt circa 25%. Rund 60% aller Kunden kommen aus der Automotivbranche, etwa 25% fertigen Weiße Ware und die übrigen 15% stammen aus der Bau-, Medizin- und Luftfahrtbranche.

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