Für die Wärme, fürs Wasser gemacht

Interview mit Wolfgang Kraus, Geschäftsführer der Fashy GmbH

Seit der Gründung hat sich die Fashy GmbH vom Anbieter für Drogerie- und Haushaltswaren zu einem modernen Mittelstandsunternehmen mit rund 155 Mitarbeitern entwickelt. Im Fokus stehen zwei Warengruppen: Wärmflaschen und Wärmekissen sowie Badebekleidung und Schwimmzubehör. Während das Wärmesortiment vor allem über Apotheken, Drogerien und den Lebensmitteleinzelhandel vertrieben wird, richtet sich das Schwimmangebot zunehmend an ambitionierte Freizeit- und Leistungssportler.

„Unser Ziel ist es, im Vereins- und Leistungsschwimmsport in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine wichtige Rolle zu spielen“, betont Wolfgang Kraus. Die Kooperation mit dem Deutschen Schwimm-Verband und die Eigenmarke Aquafeel untermauern diesen Anspruch. Während der Coronapandemie brach der Absatz im Schwimmbereich zunächst auf 30% ein – doch die Nachfrage kehrte rasch zurück. Wärmflaschen hingegen verzeichneten in dieser Zeit eine unerwartet hohe Nachfrage.

Stark in der Logistik – offen für Neues

Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die eigene Logistik: Fashy liefert schnell und zuverlässig – besonders im Saisongeschäft ein klarer Vorteil. „Unsere Kunden wissen, dass sie sich auf uns verlassen können“, sagt Wolfgang Kraus. Diese Verlässlichkeit prägt ebenso wie der Qualitätsanspruch die Unternehmensphilosophie: Ob Wärmflasche oder Schwimmbrille – jedes Produkt muss halten, was es verspricht. Auf geopolitische Unsicherheiten, etwa im asiatischen Raum, reagiert Fashy mit gezielter Bevorratung bei Kernartikeln, um Lieferengpässe abzufangen. Auch die Digitalisierung wird konsequent vorangetrieben: Händlerportal, B2C-Shop und EDI-Anbindungen generieren bereits rund 30% des Umsatzes – Tendenz steigend. Digitalisierung versteht Fashy nicht nur technisch, sondern als kulturellen Wandel: „Man muss die Kolleginnen und Kollegen auf diesem Weg mitnehmen – intern wie extern“, so der Geschäftsführer.

Verantwortung als Leitmotiv

Das Thema Nachhaltigkeit steht weit oben auf der Agenda. Bereits heute bestehen alle Oberstoffe der Badekollektion aus recycelten Materialien – diesen Weg will Fashy auch bei den Wärmflaschenbezügen weitergehen. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen daran, Verpackungen umweltfreundlicher zu gestalten und den Energieverbrauch zu senken. Maßnahmen wie LED-Beleuchtung, bewusste Mobilität oder nachhaltige Stoffauswahl sind fest im Alltag verankert. „Es geht nicht nur um Kosteneffizienz, sondern um echtes Verantwortungsbewusstsein für die Ressourcen dieser Welt“, so Wolfgang Kraus. Langfristig soll nicht nur das Produkt überzeugen, sondern auch die Haltung dahinter. Wer sich für Fashy entscheidet, wählt ein Unternehmen mit Prinzipien. „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, sagt Wolfgang Kraus. „Wer vorn bleiben will, muss sich weiterentwickeln.“

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