Digitale Lösungen für den Betrieb von morgen

Interview mit Andreas Ziegler, Geschäftsführer der FlowChief GmbH

„Auf schätzungsweise über 2.500 Anlagen wird unser System heute in der Wasserwirtschaft eingesetzt“, fasst Andreas Ziegler, Geschäftsführer von FlowChief, die Breitenwirkung zusammen, die der Softwarehersteller in den letzten Jahrzehnten erzielen konnte: „Als im Grunde klassisches Prozessleitsystem soll unsere Software die entsprechenden Anlagen als digitalen Zwilling visualisieren sowie die dabei erfassten Daten systematisch dokumentieren und archivieren, um so eine langfristige Protokollierung zu ermöglichen. Ursprünglich haben wir uns dabei voll und ganz auf die Wasser- und Abwasserwirtschaft konzentriert, wo auch heute noch der Schwerpunkt unseres Kundenkreises liegt. Inzwischen wird unser System aber auch in der Gebäudeleittechnik, bei der 
Steuerung von Biogasanlagen und in vielen weiteren Industriebereichen eingesetzt“, erläutert Andreas Ziegler. 

Ein wichtiger Schlüssel, um diese umfassende Breitenwirkung zu erzielen, liegt in der einfachen Bedienbarkeit der Lösung sowohl für die Endanwender als auch für die Systempartner, die mit der Implementierung betraut sind: „Das Onboarding dauert in der Regel nur zwei Tage, bevor anschließend noch kleinere themenspezifische Seminare folgen“, erklärt Andreas Ziegler.

Neue Impulse durch KI
„Ein wichtiger technologischer Vorteil liegt ferner in der Web-Fähigkeit unserer Lösung, auf die wir seit der ersten Stunde setzen“, fährt Andreas Ziegler fort: „Alle User können einfach über ihre Webbrowser oder ihre mobilen Endgeräte auf das System zugreifen, das somit nicht eigens auf ihren Client-PCs installiert werden muss. Neben einer On-Premise-Lösung halten wir zudem schon lange eine starke Cloud-Applikation bereit.“ In der breiten Funktionalität von FlowChief sieht Andreas Ziegler einen weiteren zentralen Wettbewerbsvorteil: „Wir verstehen uns als Softwareplattform, die neben der reinen Datenaggregation und -archivierung etwa auch eine Alarmierung direkt aus dem System heraus ermöglicht, wenn die Istzustände von den Sollwerten abweichen. Damit können wir mühelos unterschiedlichsten Kundenanforderungen gerecht werden.“
Die KI wird dabei in Zukunft verstärkt automatische Datenauswertungen ermöglichen: „Wir haben den großen Vorteil, dass wir schon lange Daten auf den Anlagen protokollieren, sodass unsere Kunden bereits einen umfassenden Datenbestand nutzen können“, erklärt Andreas Ziegler. „In Verbindung mit unserem gewachsenen Prozess-Know-how werden wir damit den Nutzengewinn perspektivisch noch einmal deutlich steigern können.“

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