Mehr Komfort und Sicherheit in der Bahn

Interview mit Roberto Taccucci, Sales Director der TSL-ESCHA GmbH

„Grundsätzlich besteht unser Ziel darin, maßgeschneiderte Produkte zu schaffen, um die Verfügbarkeit, Wartungsarmut und Benutzerfreundlichkeit bei Bahnfahrzeugen zu erhöhen, wovon am Schluss die Hersteller, Betreiber und Nutzer gleichermaßen profitieren“, umreißt Roberto Taccucci, Sales Director der TSL-ESCHA GmbH, das zentrale Leistungsversprechen des Unternehmens. Seit 2021 gehört der Hersteller von Tastern, Warnmeldern und Signalleuchten dem französischen MAFELEC TEAM an, der neben dem Bahnmarkt auch Hersteller von Bussen und Industriefahrzeugen sowie Energie- und Rüstungsunternehmen beliefert. 

Dass die Bahn in Zukunft smarter und digitaler wird, betrifft derweil auch das Produktspektrum von TSL-ESCHA: „Wir wollen daran mitwirken, den Komfort und die Sicherheit im Personenverkehr zu steigern – denn das Nutzungswachstum der letzten Jahre wird sich noch weiter fortsetzen“, erklärt Roberto Taccucci. 

In diesem Kontext können verschiedenste Komponenten aus dem Portfolio von TSL-ESCHA einen echten Nutzengewinn stiften: neben Passagierleitsystemen beispielsweise eine sinnvoll eingesetzte Dachkantenbeleuchtung, damit die Fahrgäste schon von Weitem die jeweilige Linie erkennen können, oder Auslastungsanzeigen an den Waggons, durch die sich das Passagieraufkommen zielgerichtet steuern lässt. Auch im Akustikbereich wurden wichtige Innovationen umgesetzt – etwa mit einem Sounder, der sich selbstständig an die Umgebungslautstärke anpasst, um einerseits stets klar verständlich zu sein, aber andererseits etwa nachts eine unnötig störende Beschallung der Anwohner in Bahnhofsnähe zu vermeiden. 
 

Eine hohe Fertigungstiefe und Innovationsfreude

Eine besondere Bedeutung bei der Produktentwicklung fällt in diesem Zuge auch Menschen mit Beeinträchtigungen zu, zu denen das Unternehmen explizit Kontakt sucht: „Ihre Erfahrungen fließen direkt in unsere Arbeit ein – etwa in Form eines Haltestellentasters, der auf seine Betätigung hin vibriert, um dem Benutzer so direktes Feedback zu geben, oder durch kontaktlose Interaktionsmöglichkeiten, die wir gerade vor dem Hintergrund der Pandemie weiter forciert haben“, erläutert Roberto Taccucci: „Dabei engagieren wir uns sowohl im Projektgeschäft bis zur Losgröße eins als auch in der Herstellung von mittelgroßen Serien mit einer hohen Fertigungstiefe an unseren Standorten weltweit. Denn am Ende kommt es uns neben Komfort und Sicherheit vor allem auf den Impact an – für die Nutzer wie für unsere Kunden. Auch in Zukunft freuen wir uns auf einen spannenden Austausch, etwa im Herbst bei der InnoTrans in Berlin.“

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