Kleider machen Mitarbeiter

Interview mit Florian Kamm, Prokurist bei Wilhelm Weishäupl

„Die Vorstellungen unserer Kunden sind sehr unterschiedlich“, offenbart Florian Kamm, der als Prokurist maßgeblich für den Kontakt zu den Großkunden und den Vertrieb der Firma Wilhelm Weishäupl zuständig ist. „Entweder erhalten wir feste und sehr detaillierte Vorgaben oder der Kunde hat lediglich eine vage Vorstellung. Dann entwickeln wir ein Design und entscheiden gemeinsam mit dem Kunden. Oft dauert eine solche Testphase zur Praxiserprobung ein bis zwei Jahre. In dieser Zeit ist es dann immer noch möglich, Details zu ändern, die sich in der Praxis nicht so bewährt haben.“

Die 1832 in Tittling von Michael Weishäupl gegründete Firma hatte sich ursprünglich nach ihrem Umzug nach München im Jahr 1925 vermehrt in Richtung Großhandel orientiert.

„Damals wurde auch viel für Klöster gemacht“, erläutert Florian Kamm. „Später kamen Krankenhäuser und Pflegeheime dazu, nach dem Krieg dann Handel und Gastronomie. Im Verlauf der letzten 50 Jahre haben wir uns auf Firmenkunden spezialisiert, denn bei ihnen wird Berufsbekleidung zunehmend wichtiger im Sinne ihrer Corporate Identity.“

Immer am Ball

„Das Thema Berufsbekleidung wird nicht an Bedeutung verlieren, im Gegenteil“, fährt Florian Kamm fort. „Es geht darum, immer am Ball zu bleiben, die Mode im Blick zu haben und zum Beispiel nachhaltige Materialien zu verwenden. Wir werden daher modisch aktuell bleiben, aber auch weitere Applikationsmöglichkeiten, wie das Auftragen von Logos per Laser, prüfen.“

Florian Kamm
„Es geht nicht nur um die ansprechende Optik.“ Florian KammProkurist

Generell sieht Florian Kamm die Zukunft der Firma, die 40 bis 50 Mitarbeiter beschäftigt, sehr positiv. „Weishäupl ist ein Familienunternehmen“, betont er. „Wir sind daher sehr flexibel, haben kurze Entscheidungswege, schnelle Lieferzeiten, sind sehr zuverlässig und haben viel Erfahrung gepaart mit einer sehr großen Kompetenz. Unsere vielen, langjährigen und zufriedenen Kunden bestätigen dies.“

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