Gelebte Nachhaltigkeit von A bis Z

Interview mit Christoph Lerbs, Nachhaltigkeitsmanager der Nölken Hygiene Products GmbH und Johanna Jung Nachhaltigkeitsmanagerin (extern)

Über die Nachhaltigkeit hinaus bietet die Nölken Hygiene Products GmbH ihren Auftraggebern ein breites Spektrum an Dienstleistungen, angefangen bei Forschung & Entwicklung, Einkauf, Design & Verpackung über Produktion und Qualitätssicherung bis hin zu Logistik, Service & Vertrieb.

Nachhaltigkeit ist für das Unternehmen immer ein Dreiklang aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit. Schon früh hat Nölken damit begonnen, den Mitarbeitern Gesundheitskurse und Sportangebote zu machen, um so soziale Nachhaltigkeit im Betrieb zu leben. Die Ökologie zeigt sich nicht nur bei der Auswahl der Produkte, sondern auch bei den beiden Blockheizkraftwerken in der Firma, dem Bezug von Ökostrom sowie einer geplanten Photovoltaikanlage. Ökonomisch dokumentiert sich die Nachhaltigkeit in einem differenzierten und transparenten Lieferkettenmanagement sowie der Mitgliedschaft im ‚Global Compact der Vereinten Nationen‘.

Zwei Standorte

Die 1982 von Ernst Nölken als Handelsgesellschaft gegründete Nölken Hygiene Products GmbH startete 1988 mit einer eigenen Produktion und eröffnete fünf Jahre später eine Tochtergesellschaft in Polen.

2010 haben die beiden Söhne des Gründers, Ernst Markus und Ulrich Daniel Nölken, die Firma übernommen und leiten sie seitdem als Geschäftsführer. Das Unternehmen beschäftigt an beiden Standorten insgesamt mehr als 420 Beschäftigte. Der Umsatz 2020 lag bei 92,8 Millionen EUR. Nölken fertigt Feuchttücher für die Babypflege sowie zur Reinigung von Gesicht, Körper und Intimbereich ebenso wie Feuchttücher zur Reinigung im Haushält und zur Desinfektion. Darüber hinaus gehören kosmetische Pflegeprodukte wie Cremes, Lotionen, Duschgele und Shampoos zum Produktionsportfolio.

Abgerundet wird das Sortiment durch Stilleinlagen – in Konsumentenpackungen für den Einzelhandel ebenso wie in Großverpackungen für Kliniken. Kunden von Nölken schätzen neben dem nachhaltigen Engagement auch die langjährige Erfahrung, innovative und flexible Lösungen sowie den ausgezeichneten Service.

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Aktuellste news

Eurozone und Staatsschulden: Warum Deutschland anders investieren könnte

Eurozone und Staatsschulden: Warum Deutschland anders investieren könnte

Frankreichs Schuldenprobleme werfen eine grundsätzliche Frage auf: Sollte Deutschland seine vergleichsweise hohe Kreditwürdigkeit ausschließlich zur Begrenzung der Staatsverschuldung nutzen? Ein ungewöhnlicher Vorschlag sieht vor, mit zusätzlichen Krediten produktive Vermögenswerte im…

Japans Zinswende: Warum steigende Zinsen die Weltbörsen belasten könnten

Japans Zinswende: Warum steigende Zinsen die Weltbörsen belasten könnten

Japan hebt seinen Leitzins auf den höchsten Stand seit 31 Jahren. Was zunächst wie eine nationale geldpolitische Entscheidung aussieht, könnte internationale Folgen haben. Denn über Jahrzehnte haben Investoren günstige Yen-Kredite…

Mentale Gesundheit für Executives: Die unsichtbare Krise erkennen

Mentale Gesundheit für Executives: Die unsichtbare Krise erkennen

Sie treffen Entscheidungen, die das Leben vieler Menschen berühren. Sie tragen Druck, den andere kaum sehen. Über das, was dieser Druck mit ihnen macht, sprechen sie selten. Bei Führungskräften zeigt…

Aktuellste Interviews

Software für den Praxisalltag

Interview mit Fabian Gundlach, Geschäftsführer der ergosoft GmbH

Software für den Praxisalltag

Aus einer Abrechnungssoftware für Psychotherapeuten ist bei ergosoft über drei Jahrzehnte eine umfassende Lösung für den Praxisalltag entstanden. Geschäftsführer Fabian Gundlach setzt auf Spezialisierung, engen Kundenkontakt und neue Technologien wie…

Schnell reagieren können

Interview mit Steven Herpichböhm, CTO der Gramß GmbH Kunststoffverarbeitung

Schnell reagieren können

Wie wird aus einem kleinen Familienbetrieb ein hochmoderner Kunststoffspezialist mit 150 Maschinen? Steven ­Herpichböhm, CTO der Gramß GmbH in Spechtsbrunn bei Sonneberg, kennt die Antwort. Im Interview spricht er über…

„Die ESA sagte uns, was wir machen, sei unmöglich!“

Interview mit Tom Segert, Mitgründer und CEO der Berlin Space Technologies GmbH

„Die ESA sagte uns, was wir machen, sei unmöglich!“

Kaum ein Unternehmen dürfte derart komplex zu gründen und zu skalieren sein wie ein Satellitenhersteller: Tom Segert und seine Partner haben es dennoch getan – mit beachtlichen Erfolgen, die sich…

TOP