Der digitale Zwilling wird lebendig, wie KI biologische Daten umgebungsbewusst macht

Ein Artikel von Ulrich Buckenlei

Digitale Zwillinge bilden heute vor allem Maschinen, Gebäude oder technische Prozesse ab. Neue Forschungsansätze übertragen dieses Prinzip auf biologische Systeme. Hochauflösende 3D-Daten werden mit KI-Modellen verbunden, sodass digitale Organismen nicht nur dargestellt werden, sondern sich eigenständig in einer simulierten Umgebung bewegen und auf Veränderungen reagieren können.

Ein aktuelles Konzept zeigt dies am Beispiel einer dreidimensional erfassten Fliege, deren Verhalten durch ein simuliertes neuronales System gesteuert wird. Über Augmented Reality lässt sich der digitale Organismus anschließend in die reale Umgebung übertragen. Dadurch wird sichtbar, wie biologische Daten, KI und räumliche Simulation zu einem interaktiven digitalen Zwilling zusammenwachsen.

Das Prinzip eröffnet neue Perspektiven für Forschung, Medizin und Bildung, aber auch für Unternehmen. Wenn digitale Zwillinge ihre Umgebung wahrnehmen und darauf reagieren, entstehen neue Möglichkeiten für Simulation, Training und Entwicklung. Aus statischen 3D-Modellen werden damit zunehmend dynamische Systeme, die komplexes Verhalten räumlich erfahrbar machen.

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Der digitale Zwilling wird lebendig, wie KI biologische Daten umgebungsbewusst macht

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