Die Evolution vom Spatial-Computing-Headset zur Smart Glass

Ein Artikel von Ulrich Buckenlei

Räumliche 3D-Erlebnisse waren bisher meist mit großen und relativ schweren Headsets verbunden. Eine neue Generation leichter Smart Glasses zeigt nun einen anderen Weg. Miniaturisierte Displays erzeugen stereoskopische Bilder mit räumlicher Tiefe in Brillen, die sich bei Gewicht und Form zunehmend klassischen Alltagsbrillen annähern.

Ein Beispiel dafür ist die RayNeo GT Max. Zwei Displays erzeugen für jedes Auge eine eigene Perspektive und vermitteln dadurch einen echten räumlichen Eindruck. Gleichzeitig zeigt der Vergleich mit aktuellen Geräten, wie unterschiedlich die technischen Konzepte noch sind. Leichte Smart Glasses gewinnen bei Mobilität und Alltagstauglichkeit, während Headsets wie Apple Vision Pro und Meta Quest 3 bei räumlicher Erfassung und Interaktion weiterhin deutlich mehr Möglichkeiten bieten.

Für Spatial Computing könnte daraus eine interessante Entwicklung entstehen. Je leichter und unauffälliger die Hardware wird, desto einfacher lassen sich räumliche Anwendungen in den Alltag integrieren. Smart Glasses ersetzen leistungsfähige Headsets noch nicht, könnten aber den Zugang zu dreidimensionalen digitalen Inhalten deutlich erweitern.

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